Vom altbekannten offenen Dampfentfetter zur...
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...VOC-gerechten modernen Entfettungsanlage!
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Die Vorteile der alten offenen Entfetter... (einfaches Be- und Entladen, jede gewünschte Form der Warenbewegung leicht durchführbar,
einfache Spritzreinigung oder Unterstützung durch Ultraschall)
... stehen gegen deren Nachteile: Hoher Verbrauch und hohe Kosten, schädlich für Mensch und Natur, untersagt durch die VOC
und alsbald nicht mehr von der Lösemittel-Industrie beliefert!
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Worin besteht der Unterschied zwischen alt und neu?
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In der Kammer eines offenen Entfetters steht ständig das Lösemittel und kontaminiert so die Umgebung und die Umwelt.
Die zu entfettenden Teile werden zu dem Lösemittel gebracht!
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Die geöffnete Kammer einer umweltgerechten Entfettungsanlage darf kein Lösemittel enthalten.
Die zu entfettenden Teile werden in die Kammer gebracht, der Kammerdeckel wird geschlossen und erst dann...
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...wird das Lösemittel zu den Teilen gebracht!
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Lösemittel-Konzentration in der Arbeitskammer
Nach einem Entfettungsvorgang befinden sich in der Luft der Arbeitskammer circa 5.000 Gramm Lösemittel pro Kubikmeter
Kammervolumen.
Somit würden bei einer 1m³ großen Arbeitskammer beim Öffnen des Deckels 5 kg Lösemittel entweichen, bei einer 2 m³ großen Kammer bereits 10 kg ...usw!
Die VOC gestattet das Öffnen der Arbeitskammer ab einer Konzentration unterhalb von 2 Gramm/m³; viele europäischen Länder haben diesen Wert auf weniger als
1 Gramm/m³ reduziert.
EVT-Anlagen öffnen aus diesem Grunde die Kammer erst unter dieser Konzentration (< 1g/m³)!
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Umluftverfahren über Aktivkohle-Filteranlage
Um diese gesetzlich vorgeschriebene Konzentration zu erreichen, wird die mit Lösemittel beladene Luft der
Arbeitskammer im
Umluftverfahren
über eine Aktivkohle-Filteranlage geführt.
So reduziert sich ständig die Lösemittel-Konzentration in der Arbeitskammer.
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Grenzwert-Überwachung mit integrierter Messtechnik
Nach Erreichen des vorgeschriebenen Wertes unterhalb 1g/m³ gestattet der Grenzwertgeber das Öffnen der Arbeitskammer.
Das zuvor in der Kammerluft enthaltene Lösemittel befindet sich nun auf der Aktivkohle.
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Regeneration der Aktivkohle-Filteranlage
Wie jeder andere Filter erreicht auch die Aktivkohle irgendwann ihren Sättigungsgrad d.h. sie kann kein weiteres Lösemittel
mehr aufnehmen.
Bei regenerierbaren Aktivkohle-Filteranlagen wird nun die Regeneration der Aktivkohle gestartet.
Dabei wird heiße Luft durch das Aktivkohlebett geblasen. Hierdurch verdampft das Lösemittel und verlässt die Aktivkohle, die nun
wieder für die folgenden Filtrierungen verwendbar ist.
Der Lösemitteldampf verflüssigt sich beim anschließenden Passieren einer Kältefalle und wird für die weitere Verwendung
wieder dem Vorlagetank der Anlage zugeführt.
Die Standzeit der Aktivkohle wird je nach Hersteller mit einem Zeitraum zwischen acht und zehn Jahren angegeben.
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Destillation des Lösemittels
Das eingesetzte Lösemittel (grün) wird mit dem gebundenen Öl (gelb) nach der Entfettung zur Destille gepumpt (1).
Aufgrund der unterschiedlichen Siedepunkte verdampft ein Großteil des Lösemittels in der Destille (2), während Öle und Fette mit einem gewissen
Lösemittelanteil im Sumpf verbleiben.
Nach Verflüssigung in der Kältefalle (3) steht das Lösemittel als reines Destillat für die weitere Verwendung wieder zur Verfügung.
Bei einer atmosphärischen Destillation verbleibt im Sumpf der Destille ein Öl-Lösemittelgemisch etwa in einem Verhältnis 50:50, sprich pro Liter
eingetragenem Öl wird auch in etwa 1 Liter Lösemittel in das Altwarefass ausgetragen (4).
Unter Einsatz einer Vakuum-Destille, siehe EVT-VAKUFAL,
kann dieses Gemisch bis auf einen Restgehalt von 1% Lösemittel eingedickt werden.
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